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Es grünt so grün… im Botanischen Garten von Naples

Naples ist berühmt für Millionen-Dollar-Häuser, ein umfangreiches Kulturangebot und die Shoppingmeile entlang der 5th Avenue. Doch nur wenige Minuten vom pulsierenden Leben der Stadt entfernt befindet sich eine stille Oase, der Botanische Garten von Naples. Hier sind unberührte Natur und gepflegte Gärten zu einem sehenswerten Ganzen vereint.

Nach jahrelanger Planung  öffnete der Garten im November 2009 seine Pforten und wurde ein paar Jahre später erweitert. Auf dem weitläufigen Gelände sind jetzt sieben verschiedene Bereiche zu bewundern: Florida, Brasilien, die Karibik und Asien sind mit jeweils typischen Bäumen und Wiesenblumen vertreten. Der Wassergarten ist eine mit Seerosen bestückte malerische Landschaft, während das Naturschutzgebiet „The Preserve“ das ursprüngliche Florida zeigt. Besonders gelungen ist der Garten für Kinder, in dem u.a. ein Baumhaus, ein Wasserspielplatz und ein Schmetterlingshaus zu finden sind.

          

Man muss kein passionierter Botaniker sein, um von diesem wunderschön angelegten Garten mit seiner Blumenpracht eingenommen zu werden. Die verschlungenen Pfade laden zum langen Spazierengehen ein. Ein Weg führt um einen  See herum – hier sieht man manchmal kleine Alligatoren – und am Naturschutzgebiet vorbei, wo ein Aussichtsturm (bequem per Rampe zu erreichen) den weitläufigen Blick auf unberührte Natur erlaubt. Hier scheint die Zeit einfach stillzustehen.

 Der Garten ist nicht nur ein Fest für die Augen, sondern bietet auch zahlreiche Kurse für Kinder und Erwachsene zu Gartengestaltung, Umweltschutz, Fotografie, Vogelkunde und vieles mehr an. Wer zwischen Outlet Mall Shopping und Boot fahren mal eine Pause einlegen möchte, der wird im Botanischen Garten von Naples viel Ruhe und Frieden finden.

 Bitte beachten: Der Garten erhält ein neues Besucherzentrum und ist von Juni bis Oktober 2014 geschlossen. Voraussichtliche Neu-Eröffnung 23. 10. 2014.

 

 

Adresse:

Naples Botanical Garden

4820 Bayshore Drive, Naples FL 34112

Tel. 239-643-7275

 

Öffnungszeiten: Täglich von 9:00 Uhr bis 17:00 Uhr

Webseite: www.naplesgarden.org

(Mai 2014)


Wo die wilden Tiere wohnen: Disney’s Animal Kingdom

Das Animal Kingdom wurde 1998 als vierter Disney-Themenpark in Florida  eröffnet und ist der einzige Park, in dem die Tiere nicht alle aus Plastik sind. Hier kann man echten Elefanten und Tigern begegnen, aber auch ziemlich echt aussehenden Dinosauriern und sogar einem Yeti. Der Park ist riesengroß und selten überlaufen. Wer von Prinzessinnen im Magic Kingdom genug hat, wird hier eine erfreulich andere Welt vorfinden.

Das Animal Kingdom ist in sechs Bereiche unterteilt: Discovery Island ist der Mittelpunkt mit dem weithin sichtbaren „Tree of Life“, dem Markenzeichen des Parks. Hier befindet sich die 3-D Show It’s Tough to be a Bug, die es schafft, gleichzeitig witzig, lehrreich und traumatisierend für Kleinkinder zu sein. Auch wir müssen zugeben, dass wir lieber die Augen schließen, wenn die gigantischen Spi… aber sehen Sie es sich selbst an.

In Afrika kann man sich auf die Kilimanjaro Safari begeben. Auf gut 20-minütiger Fahrt mit dem Lastwagen durch die Savanne sieht man eine Vielzahl an Antilopen, Vögeln, Nilpferden, Elefanten, Wasserbüffeln, Löwen, Giraffen und anderen Tieren. Jede Fahrt ist fällt unterschiedlich aus, da die Tiere sich frei bewegen können (also bis auf die Löwen, nehmen wir an). Daneben liegt der Pangani Exploration Forest Trail und führt durch Vogelvolieren zu Gehegen, wo man u.a. Gorillas und Nilpferde bewundern kann.

Von Afrika aus startet der Wildlife Express Train Richtung Rafiki’s Planet Watch. Mit diesem Bummelzug gelangt man in dieses separate Gebiet, das u.a. aus einem Streichelzoo und einer Ausstellung über Naturschutz besteht. Ein erholsames Intermezzo.

Der Bereich Asien bietet zwei der besten Attraktionen des Parks, die Kali River Rapids, bei der man im runden Gummifloß eine Wildwasserfahrt unternimmt und garantiert sehr nass wird, und Expedition Everest, eine Achterbahn, bei der man mit Höllentempo teilweise rückwärts im Helix durch eine dunkle Höhle fährt, wo der Yeti schon wartet. Ein stabiler Magen ist hier von Vorteil. Die Warteschlange ist als Yeti-Museum und Expeditionsladen thematisiert und absolut sehenswert, auch wenn man auf die Fahrt selbst dankend verzichtet. Sehenswert ist ebenfalls der bildschöne Maharajah Jungle Trail, der sich durch Tempelruinen an Tigern vorbei windet.

Dinoland USA ist ein oft missverstandener Bereich, wo viele Besucher sich über die billigen Fahrtgeschäfte und vermeintlich angerosteten Gebäude wundern. Aber da gibt es eine Hintergrundgeschichte: Nach der Gründung des modernen Dino-Institutes, wo man mit Dinosaur eine Reise zurück in die Kreidezeit unternehmen kann – Vorsicht, hier wird man gut durchgeschüttelt –  erbauten die Tankstellenbesitzer nebenan kirmesartigen Fahrtgeschäfte, um auf der Dino-Welle mit zu schwimmen und den Touristen Geld aus der Tasche zu ziehen. Der Bereich ist eine nette Hommage an Florida, wo es früher von solchen billigen Attraktionen entlang der Highways nur so wimmelte.

Camp Mickey-Minnie befindet sich derzeit im Umbruch. Ursprünglich war dort das „Beastly Kindom“ mit Drachen und Einhörnern geplant, das aber leider, leider! einer Etatkürzung zum Opfer fiel. Nur im Logo des Parks ist noch ein Drache zu sehen. Das Gebiet wurde stattdessen zu einem Bereich, in dem man Mickey und andere Charaktere treffen konnte. Auch die sehenswerte Festival of the Lion King Show fand dort statt.  Beide sind inzwischen umgezogen (die Show hat noch nicht wieder geöffnet, da das neue Theater noch im Bau ist), denn der Bereich wird in „Avatarland“ umgewandelt, basierend auf dem erfolgreichen Film mit den blauen Wesen (nein, nicht die Schlümpfe!). Das Projekt wurde 2011 angekündigt, aber seitdem ist noch nicht viel passiert. Im Moment steckt Disney horrende Summen in das neue elektronische MyMagic+ System (MagicBands, FastPass+) statt neue Attraktionen zu bauen. Das ist leider schon seit langem keine Priorität mehr.

UPDATE April 2014: FastPass+. Dieses 2013 neu eingeführte System erlaubt, vorab ein Zeitfenster für drei Attraktionen online zu buchen, und zwar bis zu 60 Tage im Voraus, wenn man bereits ein Ticket besitzt und ein Disney Hotel reserviert hat (30 Tage im Voraus ohne Disney Hotelreservierung, nur mit Ticket). Wer erst am Tag des Besuchs sein Ticket kauft, kann die Auswahl an einem der FP+ Kiosks im Park treffen. Dies verkürzt die Wartezeiten an den Attraktionen, da man nicht in der regulären Warteschlange stehen muss. Das nicht unumstrittene System hatte zunächst die Anzahl der FP+ auf drei pro Tag limitiert – in nur einem Park, und ohne Chance, die gleiche Attraktion mehrmals zu buchen, was viele erfahrene Disney-Besucher auf die Palme brachte. Ende April 2014 ist dies zum Glück geändert worden, denn nach Benutzung des dritten FP+ ist an einem der Kiosks im Park die Buchung eines vierten möglich, dann eines fünften usw. Voraussetzung ist natürlich, dass noch Zeiten frei sind. Wichtig: Der FastPass+ kostet nichts extra! 

Abschließend noch ein paar allgemeine Hinweise, wie der Besuch in einem der Disney Parks ein Erfolg wird:

  1. Den besten Tag aussuchen: www.touringplans.com oder www.easywdw.com
  2. Früh ankommen: Die ersten zwei Stunden nach Parköffnung sind normalerweise die besten
  3. FastPasss+: Attraktionen vorab reservieren
  4. Restaurant reservieren: 180 Tage vor Anreise möglich
  5. Mittagspause machen: Gerade im Sommer eine gute Idee
  6. Relaxen und Spaß haben!

 (Dezember 2013)


Busch Gardens: Spaß für die ganze Familie

Busch Gardens in Tampa, Florida ist ein populärer Freizeitpark, eine gelungene Mischung aus Zoo mit vielen exotischen Tieren, vorwiegend aus Afrika, und innovativen Achterbahnen, vorwiegend für Wagemutige. Der Park, 1959 gegründet und somit älter als Disney World (das Magic Kingdom ließ erst 1971 seine figurative Zugbrücke herab), war ursprünglich eine kleine Anlage der Busch Brauerei, die das bekannte Budweiser Bier produziert. Zunächst piepsten dort nur ein paar Vögel in den „Bird Gardens“ und Besucher konnten in entspannter Umgebung das Bier testen, aber im Laufe der Jahre entwickelte sich das Ganze zu einem riesigen Park und einem absoluten Mekka für Achterbahnfans.

Die „Bird Gardens“ gibt es immer noch, die Bierprobe leider nicht, aber dafür bietet der Park wegweisende Fahrtattraktionen wie „Montu“, die seinerzeit (1996) größte und schnellste Achterbahn im „inverted“ Stil, wo man an den Schienen baumelt statt darauf zu fahren. Laut Expertenmeinung (sprich meine beiden Teenager) nach wie vor eine der besten Achterbahnen überhaupt. Seit 2011 fegt die „Cheetah Hunt“ durch die Serengeti, bei der man dreimal einen Raketenstart mitmacht und Geschwindigkeiten von fast 100 km/h erreicht. „Kumba“ ist ein Klassiker mit sieben Loopings. Bei „Sheikra“ stürzt man senkrecht auf den Boden zu. Nichts für schwache Nerven also. Aber auch hier sind sich die Experten einig, dass das ganz toll ist.

Wer es etwas geruhsamer mag oder noch etwas zu klein ist für die wilden Fahrten, der wird die schön gestalteten Tiergehege zu schätzen wissen. Von Gorillas über Giraffen, Elefanten und Tigern ist so ziemlich alles vorhanden. Verschlungene Pfade winden sich durch diese Bereiche, oder man fährt mit der Eisenbahn gemütlich um den Park. Speziell für kleine Besucher gibt es einen Bereich im Sesamstraßen-Thema mit einem riesigen Kletterspielplatz und mehreren Fahrtgeschäfte. An heißen Tagen sind die drei Wasserattraktionen besonders willkommen. Landschaftlich ist der Park eine Augenweide.

Falls es etwas Negatives zu berichten gibt, dann vielleicht über das typisch amerikanische Fast Food, das in den diversen Cafeterien ausschließlich angeboten wird  – aber welcher Freizeitpark bietet schon Gourmetessen? Und die Tatsache, dass man Taschen, Hüte, Rucksäcke etc. in ein Schließfach sperren muss, bevor man in eine Achterbahn steigt. Das macht zwar Sinn und ist z.B. in Universal Studios auch üblich, aber dort kostet die erste halbe Stunde nichts. Hier zahlt man jedes Mal 50 Cents, was irgendwann nervt. Letztendlich hat man genug Eintrittsgeld hingeblättert – ein Tagesticket kostet jetzt, im November 2013, schlappe $89. (Es gibt allerdings oft bessere Internetdeals oder Multitickets in Kombination mit Sea World.)

Busch Gardens schafft das Kunststück, ein Ausflugsziel für die ganze Familie zu sein, wo Erwachsene und Kinder in allen Altersstufen – und ganz besonders Teenager – gleichermaßen Spaß haben können. Von Cape Coral aus erreicht man den Park in etwas über zwei Stunden, ideal für einen Tagesausflug also. Wir können ihn nur empfehlen.

Die Öffnungszeiten und die Eintrittspreise finden Sie auf der Webseite http://seaworldparks.com/buschgardens-tampa.

(November 2013)

 


Disney’s Hollywood Studios: Wilde Fahrt voraus

Der dritte Disney-Park in Florida wurde 1989 wurde nach einem Wettrennen mit Universal eröffnet; Universal Studios war erst ein Jahr später fertig. Disney-MGM Studios begann als aktives Film- und Fernsehstudio mit diversen Attraktionen für Besucher und wandelte sich schließlich in einen reinen Themenpark um. Der Name wurde 2007 in Disney’s Hollywood Studios geändert.

Der Park hat einige der besten Attraktionen von ganz Disney World zu bieten: Im Tower of Terror erlebt man einen Aufzug im freien Fall, der gleich mehrmals auf und ab rast. Die Kulisse ist ein altes Hollywood-Hotel und sie ist so gut gemacht, dass auch diejenigen, die auf diese Höllenfahrt gerne verzichten, durch die Schlange gehen sollten. Kurz vor Besteigen des Aufzugs nehmen sie dann einfach den Angsthasen-Ausgang („chicken exit“).

Bei der Achterbahn Rock’n’Rollercoaster starring Aerosmith rauscht man zu den Klängen der Band zu ihrem nächsten Konzert, das ist zumindest die Hintergrundgeschichte. Die Fahrt findet im Dunkeln mit Neoneffekten statt, so dass man die herannahenden Loopings nicht sieht, bis es zu spät ist – was ein Vorteil ist, wenn man nicht so wild auf Achterbahnen ist. Bevor man merkt, dass man kopfüber ist, sitzt man schon wieder gerade. Die Fahrt ist sehr glatt und der Raketenstart ist extrem cool.

Am populärsten ist die Toy Story Midway Mania, bei der man an verschiedenen virtuellen Schießständen mit virtuellen Bällen wild herumballern und Punkte sammeln kann. Die Warteschlange ist hier immer sehr lang und man sollte sich diese Attraktion gleich als erstes vornehmen und/oder einen FastPass holen.

Weiterhin bietet der Park eine Indiana Jones Stunt Show, eine Reise durch alte Hollywood-Filme im Great Movie Ride, eine nur für Mädchen geeignete Beauty-and-the-Beast Theatervorstellung (versicherte mir zumindest mein Sohn), eine witzige 3-D Muppet Show (definitiv auch für Jungs geeignet) und vieles mehr. Ein Geheimtipp ist die Animation Station, bei der man lernt, eine von vielen Disney-Figuren zu zeichnen. Abends findet die sehenswerte Fantasmic Show statt, eine Mischung aus Theater, Feuerwerk und Spezialeffekten. Die Show wird aber nicht jeden Abend gezeigt, daher sich auf jeden Fall vorher informieren.

Erwähnenswert ist auch Star Tours, bei dem man in einem von C3PO gesteuerten Raumschiff durchs All fliegt (okay es ist nur ein Simulator, aber gut gemacht). Es gibt verschiedene Varianten, so dass man bei mehreren „Flügen“ oft komplett andere Planeten als Ziel hat und unterschiedliche Charaktere aus den Star Wars Filmen trifft – manchmal sogar Darth Vader.

Apropos Star Wars: Jedes Jahr finden an vier Wochenenden im Mai und Juni die „Star Wars Weerkends“ statt, bei der sich alles um Star Wars dreht. Für Fans sehr unterhaltsam. Andere sollten den Besuch an diesen Tagen lieber meiden, da der Park dann sehr voll ist.

Wie alle Parks sind auch die Hollywood Studios zur Weihnachtszeit festlich geschmückt. Das Besondere hier ist ein Lichterspektakel, das einen ganzen Straßenzug ausfüllt und wirklich sehenswert ist.

 UPDATE April 2014: FastPass+. Dieses 2013 neu eingeführte System erlaubt, vorab ein Zeitfenster für drei Attraktionen online zu buchen, und zwar bis zu 60 Tage im Voraus, wenn man bereits ein Ticket besitzt und ein Disney Hotel reserviert hat (30 Tage im Voraus ohne Disney Hotelreservierung, nur mit Ticket). Wer erst am Tag des Besuchs sein Ticket kauft, kann die Auswahl an einem der FP+ Kiosks im Park treffen. Dies verkürzt die Wartezeiten an den Attraktionen, da man nicht in der regulären Warteschlange stehen muss. Das nicht unumstrittene System hatte zunächst die Anzahl der FP+ auf drei pro Tag limitiert – in nur einem Park, und ohne Chance, die gleiche Attraktion mehrmals zu buchen, was viele erfahrene Disney-Besucher auf die Palme brachte. Ende April 2014 ist dies zum Glück geändert worden, denn nach Benutzung des dritten FP+ ist an einem der Kiosks im Park die Buchung eines vierten möglich, dann eines fünften usw. Voraussetzung ist natürlich, dass noch Zeiten frei sind. Wichtig: Der FastPass+ kostet nichts extra! 

Abschließend noch ein paar allgemeine Hinweise, wie der Besuch in einem der Disney Parks ein Erfolg wird:

 

  1. Den besten Tag aussuchen: www.touringplans.com oder www.easywdw.com
  2. Früh ankommen: Die ersten zwei Stunden nach Parköffnung sind normalerweise die besten
  3. FastPass+ benutzen: Attraktionen vorab buchen
  4. Restaurant reservieren: 180 Tage vor Anreise möglich
  5. Mittagspause machen: Gerade im Sommer eine gute Idee
  6. Relaxen und Spaß haben!

 (Oktober 2013)

 


Abgehoben: Das Kennedy Space Center

Das weltberühmte Kennedy Space Center befindet sich auf Merritt Island an der Ostküste Floridas, etwa vier Stunden mit dem Auto von Cape Coral entfernt. Das ist etwas zu weit für eine Spritztour, aber wer ohnehin ein paar Tage auf der anderen Seite Floridas verbringen möchte, um z.B. Miami Beach zu besuchen oder St. Augustine (die älteste durchgehend besiedelte Stadt der USA), der hat vielleicht Zeit und Lust, auch das Space Center anzusteuern.

Der Komplex ist nämlich absolut sehenswert. Von einer umfangreichen Ausstellung über den Beginn der Raumfahrt bis zu einer echten Saturnrakete (riesengroß!), von der Tour durch das alte Kontrollzentrum (mit einem unterhaltsamen Countdown-Effekt) bis zu einer Busfahrt in die Nähe der Startrampen, nirgendwo sonst gibt es diese Dinge zu sehen und zu erleben. Man kann sogar echte Astronauten treffen und einen Film im IMAX Kino über das Hubble Teleskop sehen.

Der Ausflug ist auch für Kinder aller Altersgruppen gut geeignet. Kleinere Besucher werden sich im „Angry Birds“ Gebäude amüsieren, wo Spiele und ein Irrgarten aufgebaut sind. Größeren Kindern wird der Raketenstart-Simulator gefallen. Und zweifellos werden alle von den Ausstellungsstücken wie der nachgebauten Mondlandefähre, den Raumanzügen und den zahlreichen Raketenteilen fasziniert sein. Ja, und dann gibt es da noch Atlantis

Seit Juni 2013 ist im Kennedy Space Center auch eines der echten und jetzt in Rente gegangenen Space Shuttle ausgestellt. Wobei das gute Stück natürlich nicht einfach nur irgendwo auf dem Gelände geparkt wurde, nein, es wurde ein ganzes Gebäude darum herum konstruiert. Bevor man Atlantis zu Gesicht bekommt, wird man erst einmal mit einem kurzen Film über die Entwicklung des Shuttleprogramms vorbereitet. Dann betritt man den eigentlichen Ausstellungsraum, wo der Shuttle scheinbar schwerelos direkt auf den Besucher zu zugleiten scheint. Und da bleibt einem schon die Spucke weg. Es ist wirklich ein Unterschied, ob man die Raumfähre im Fernsehen sieht oder in natura. Absolut beeindruckend, sowohl die Präsentation als auch Atlantis selbst.

Der Eintrittspreis ist mit $50 ziemlich gesalzen, Parken kostet auch noch einmal $10. Manchmal gibt es Sonderangebote, die Sie auf der Webseite www.kennedyspacecenter.com finden können, nebst Informationen über Öffnungszeiten, Wegbeschreibung etc. Es ist also kein billiger Ausflug. Aber dafür wartet ein garantiert einzigartiges Erlebnis auf Sie!

(September 2013)


Disney-Park EPCOT ist einen Besuch wert

Wer Disney World hört, denkt meistens ans Magic Kingdom, dem Park mit dem Märchenschloss. Aber Disney World besteht aus insgesamt vier Themenparks (sowie Wasserparks, Minigolfplätzen, Hotels usw.) und wer genug Zeit (und Geld) hat, kann auch in den anderen Parks viel Spaß haben.

EPCOT wurde 1982 als zweiter Disney-Park in Florida eröffnet. Das Akronym steht für Experimental Prototype Community of Tomorrow, und die ursprünglichen Pläne waren gar nicht für einen Park gedacht, sondern für eine utopische Wohngemeinschaft, basierend auf modernster Technik und innovativen Ideen. Nach dem Tode von Walt Disney 1966 wurde dieser Gedanke jedoch verworfen und nach einigem Hin und Her entstand ein Park mit zwei separaten Bereichen: Future World bietet Attraktionen, die mehr oder weniger mit Innovation und Technik zu tun haben, während im World Showcase elf verschiedene Länder präsentiert werden: Mexiko, Norwegen, China, Deutschland, Italien, USA, Japan, Marokko, Frankreich, Großbritannien und Kanada.

Das Resultat ist eine bunte Mischung aus populären Attraktionen wie Test Track und Soarin‘, technischen Experimenten für Kinder in den beiden „Innovations“ Gebäuden, einem großen Aquarium, einer Reise durch die Geschichte der Kommunikation im „Golfball“ (dem Wahrzeichen des Parks), landestypischen Geschäften, vielen ausgezeichneten Restaurants, und unterhaltsamen Shows wie die chinesischen Akrobaten oder die kanadische Rockband. Die abendliche Feuerwerk–Laser-Show „Illuminations“ ist absolut sehenswert.

Gleichzeitig findet man in EPCOT aber auch Attraktionen, die leicht überholungsbedürftig sind, wie Captain EO mit Michael Jackson oder Ellens Energy Adventure. Achterbahnen gibt es gar keine. Wer „thrill rides“ sucht, wird in EPCOT keine finden. Allenfalls treibt vielleicht Mission Space den Blutdruck etwas in die Höhe, wobei es bei dieser Attraktion auch eine zahmere Variante gibt.

Was den Park einzigartig macht sind die Länder, die malerisch um einen See angeordnet sind. Ob eine mexikanische Pyramide, der berühmte Eiffelturm oder ein japanischer Tempel, jedes Land wurde bis ins Detail durchkonzipiert und bietet zwei oder drei Restaurants sowie Geschäfte mit landestypischen Waren.

Hier kann man deutsches Bier und Schnitzel im „Biergarten“ Restaurant genießen, kanadische Steaks im „Le Cellier“ oder  Fish’n’Chips im „Rose & Crown“ Pub. In den Läden gibt es englische Fußballshirts, chinesische Fächer, französisches Parfüm, italienische Pasta und kitschigen deutschen Weihnachtsschmuck. Prinzipiell findet man das, was aus amerikanischer Sicht eben „typisch“ für das jeweilige Land ist. Dazu gehören übrigens auch dekorative Gurken aus Glas, die in Deutschland angeblich in jedem Christbaum hängen. Die Gurke wird im Baum versteckt und wer sie findet, bekommt einen  Preis. Dieser Brauch war uns komplett unbekannt, aber wir fanden ihn so lustig, dass wir eine gekauft haben. Dank Disney hängt jetzt bei der ganzen deutschen Verwandtschaft jeweils eine Glasgurke im Weihnachtsbaum.

In EPCOT finden jedes Jahr zwei Veranstaltungen statt, die zusätzlich Besucher anziehen, aber nichts extra kosten. Im Frühling wird das „International Flower and Garden Festival“ gefeiert. Der Park ist mit Topiaries durchsetzt, es werden Kurse zur Gartengestaltung angeboten und natürlich gibt es auch jede Menge Sonderartikel zum Kaufen. Der Park sieht mit all der Blumenpracht besonders schön aus.

Im Herbst wird das „Food & Wine Festival“ abgehalten. An den extra aufgestellten Buden werden Essen und verschiedene Weine verkauft, so dass man sich wortwörtlich um die Welt trinken kann. Kulinarische Köstlichkeiten werden nicht nur aus den elf Ländern von EPCOT angeboten, sondern auch aus vielen anderen Gebieten, wie Hawaii oder Griechenland oder Australien. Eine gute Gelegenheit, mal etwas anderes auszuprobieren.

UPDATE April 2014: FastPass+. Dieses 2013 neu eingeführte System erlaubt, vorab ein Zeitfenster für drei Attraktionen online zu buchen, und zwar bis zu 60 Tage im Voraus, wenn man bereits ein Ticket besitzt und ein Disney Hotel reserviert hat (30 Tage im Voraus ohne Disney Hotelreservierung, nur mit Ticket). Wer erst am Tag des Besuchs sein Ticket kauft, kann die Auswahl an einem der FP+ Kiosks im Park treffen. Dies verkürzt die Wartezeiten an den Attraktionen, da man nicht in der regulären Warteschlange stehen muss. Das nicht unumstrittene System hatte zunächst die Anzahl der FP+ auf drei pro Tag limitiert – in nur einem Park, und ohne Chance, die gleiche Attraktion mehrmals zu buchen, was viele erfahrene Disney-Besucher auf die Palme brachte. Ende April 2014 ist dies zum Glück geändert worden, denn nach Benutzung des dritten FP+ ist an einem der Kiosks im Park die Buchung eines vierten möglich, dann eines fünften usw. Voraussetzung ist natürlich, dass noch Zeiten frei sind. Wichtig: Der FastPass+ kostet nichts extra! 

Abschließend noch ein paar allgemeine Hinweise, wie der Besuch in einem der Disney Parks ein Erfolg wird:

 1.     Den besten Tag aussuchen: www.touringplans.com oder www.easywdw.com

2.     Früh ankommen: Die ersten zwei Stunden nach Parköffnung sind normalerweise die besten

3.     FastPass+ benutzen: Attraktionen vorab reservieren

4.     Restaurant reservieren: 180 Tage vor Anreise möglich

5.     Mittagspause machen: Gerade im Sommer eine gute Idee

6.     Relaxen und Spaß haben!

(August 2013)


Der SunSplash Wasserpark ist ideal im Sommer

Eine der besten Attraktionen in Cape Coral für Kinder und Teenager ist der SunSplash Waterpark am Santa Barbara Blvd. Geöffnet von März bis September an den Wochenenden und zusätzlich montags bis freitags während der  Sommerferien ist der Wasserpark ein ideales Ziel für Familien, die im Frühling und Sommer in Südwest-Florida Urlaub machen. (Im Herbst und Winter ist der Park geschlossen.)

SunSplash bietet mehrere große Wasserrutschen mit verlockenden Namen wie Cape Fear und Terror Tube, in denen man mit oder teils auch ohne Schlauchkissen („tubes“) durch die Röhren saust. Dafür muss man allerdings 48“ groß sein, das sind umgerechnet etwa 122 cm. Für kleinere Kinder gibt es ebenfalls Rutschen und einen Wasserspielplatz. Besonders einladend, gerade für die Eltern, ist der Lazy River, auf dem man in seiner „tube“ relaxt durch den gesamten Park gleitet. Liegestühle stehen in mehreren Bereichen zur Verfügung, und selbstverständlich gibt es eine Cafeteria und einen Eisstand, denn Planschen macht hungrig.

Ein paar Tipps: Auf jeden Fall Sonnencreme benutzen. Noch einmal: Sonnencreme benutzen! Man kann sich in dem Park total verbrennen, mehr noch als am Strand, weil das Wasser von allen Seiten reflektiert. Außerdem Badeschuhe mitnehmen. Die Gehwege werden sehr heiß und ohne Schuhe sind die Füße schnell geröstet. Wer einen Liegestuhl haben möchte, sollte gleich früh ankommen, Handtuch ausbreiten, gut eincremen und Schlauchkissen schnappen.  Dann kann der Spaß losgehen!

 

Die Öffnungszeiten und die Eintrittspreise finden Sie auf der Webseite www.sunsplashwaterpark.com.

 (Juli 2013)

 

 


Mickey Maus und mehr: So wird der Besuch im Magic Kingdom ein tolles Erlebnis

Für einen Tagesausflug ist es ein bisschen zu weit weg – etwa drei Stunden Fahrt von Cape Coral aus – aber Disney World mit seinen vier Themenparks ist zweifellos die Attraktion schlechthin in Florida. Damit der Besuch kein Desaster wird – Warteschlangen! Hitze! Menschenmassen! – nachfolgend ein paar Hinweise speziell zum Magic Kingdom, dem meistbesuchten Themenpark der Welt. Wir haben zwar auf Klima und Besucherzahlen keinen Einfluss. Aber die Warteschlangen sind bezwingbar, und mit etwas Planung kann man auch bei hohen Temperaturen und Besucherhorden eine fantastische  Zeit haben.

Das Magic Kingdom öffnete 1971 seine Pforten. Das Wahrzeichen, Cinderella’s Castle, überragt die Länder ringsum, die jeweils einen bestimmten Themenbereich haben. Frontierland z.B. hat ein Wild-West Motiv, Tomorrowland ist futuristisch angehaucht, das gerade erweiterte Fantasyland (2014 soll auch die neue Achterbahn dort endlich fertig sein) bietet Attraktionen, die speziell kleine Kinder ansprechen und oft auf Disney-Filmen basieren, wie Die Kleine Meerjungfrau, Winnie-the-Pooh und Dumbo, um nur ein paar zu nennen. Man sollte aber nicht annehmen, dass nur die Kleinen im Magic Kingdom (und den anderen Parks) Spaß haben. Auch ohne Kinder ist Disney World ein Erlebnis. Man taucht wortwörtlich in eine andere Welt ein und kann den Alltag vollkommen vergessen.

Das Magic Kingdom bietet eine Fülle von Attraktionen für jeden Geschmack und Grad an Wagemut, von Achterbahnen (Space Mountain, Big Thunder Mountain Railroad, ab Mai 2014 Seven Dwarfs Mine Train) und Bootsfahrten (Pirates of the Caribbean, Jungle Cruise und natürlich Splash Mountain mit dem kleinen Wasserfall am Ende) sowie Shows wie die witzige Mickey’s Philharmagic mit 3-D Effekten. Das Haunted Mansion ist eine originelle Geisterbahn, bei Peter Pan schwebt man hoch über London. Charaktere aus Disneyfilmen geben Autogramme und man kann sich mit Mickey Maus fotografieren lassen. Es gibt zwei Paraden, eine am Nachmittag und eine am Abend mit schönen Lichteffekten. Das allabendliche Feuerwerk „Wishes“ ist ein beeindruckendes Spektakel und am besten vom Platz vor dem Schloss aus zu beobachten.

Natürlich ist der Park meistens sehr voll und das führt dann leicht zu Unmut, wenn man stundenlang in irgendwelchen Schlangen steht, am besten noch im Hochsommer, dann hält sich der magische Spaß definitiv in Grenzen. Damit der Trip ein Erfolg wird, sollte man ein paar Dinge vorab wissen:

Beste Tage. Die Webseiten www.touringplans.com (geringe Gebühr) und www.easywdw.com (die sich auch durch herrlich ironische Kommentare auszeichnet) sind sehr nützlich, um den Tag zu bestimmen, an dem weniger Besucher erwartet werden als an anderen. Gerade wer mehrere Tage in Disney World verbringt und auch EPCOT, Hollywood Studios und das Animal Kingdom erleben möchte, sollte sich entsprechend informieren, um den jeweils besten Park zu wählen.

UPDATE April 2014: FastPass+. Dieses 2013 neu eingeführte System erlaubt, vorab ein Zeitfenster für drei Attraktionen online zu buchen, und zwar bis zu 60 Tage im Voraus, wenn man bereits ein Ticket besitzt und ein Disney Hotel reserviert hat (30 Tage im Voraus ohne Disney Hotelreservierung, nur mit Ticket). Wer erst am Tag des Besuchs sein Ticket kauft, kann die Auswahl an einem der FP+ Kiosks im Park treffen. Dies verkürzt die Wartezeiten an den Attraktionen, da man nicht in der regulären Warteschlange stehen muss. Das nicht unumstrittene System hatte zunächst die Anzahl der FP+ auf drei pro Tag limitiert – in nur einem Park, und ohne Chance, die gleiche Attraktion mehrmals zu buchen, was viele erfahrene Disney-Besucher auf die Palme brachte. Ende April 2014 ist dies zum Glück geändert worden, denn nach Benutzung des dritten FP+ ist an einem der Kiosks im Park die Buchung eines vierten möglich, dann eines fünften usw. Voraussetzung ist natürlich, dass noch Zeiten frei sind. Wichtig: Der FastPass+ kostet nichts extra! 

Mittagspause. Zwischen 13:00 und 17:00 Uhr kann das Magic Kingdom vor allem im Sommer mörderisch sein, was Temperaturen und Menschenmassen anbetrifft. Fahren Sie zurück ins Hotel, hüpfen Sie in den Pool und wenn Sie kleine Kinder haben, ist ein anschließender Mittagsschlaf eine gute Idee, damit die Kids später wieder fit sind. Eventuell gilt das auch für die Eltern.

Früh aufstehen. Vielleicht der wichtigste Tipp: Früh in den Park gehen, gleich wenn er aufmacht. Die ersten zwei Stunden sind die besten, weil die meisten Urlauber noch im Bett liegen oder erst mal gemütlich frühstücken. Der Park ist dann noch entsprechend leer. Es kein Problem, eine der Hauptattraktionen wie Space Mountain mehrmals hintereinander ohne lange Wartezeiten zu fahren. Später am Tag sieht das anders aus.

Restaurants. Für Restaurants mit Tischservice ist eine Reservierung vorab sehr ratsam. Das geht 180 Tage im Voraus über die offizielle Webseite www.disneyworld.com unter „Things To Do / Dining“. Wer nicht so genau planen möchte, kann oft noch vor Ort eine Reservierung vornehmen, sollte aber flexibel sein und nicht erwarten, im Schloss bei Cinderella speisen zu können. Den Tisch muss man lange vorher reservieren. Natürlich gibt es auch zahlreiche Restaurants im Cafeteria-Stil. Es ist übrigens eine gute Idee, Mittag- und Abendessen etwas außerhalb der typischen Zeiten zu legen, um den großen Andrang zu vermeiden. Lunch um 11:30 Uhr ist garantiert mit weniger Warten verbunden als eine Stunde später, wenn den meisten anderen Besuchern gerade einfällt, dass sie hungrig sind.

Dank dieser Tipps werden Sie nun nicht zu den Unbedarften gehören, die kurz vor Mittag in den Park kommen (und sich über die vielen Menschen wundern), auf der Karte nach Harry Potter Land suchen (das ist in Universal, sehr sehenswert übrigens) und dann enttäuscht sind, dass sie stundenlang in der „Standby“ Schlange stehen, weil FastPass+ ja Geld kostet (tut er nicht).

Natürlich sollte man bei der Planung nicht übertreiben. Eine feldzugsähnliche Marschroute durch das Magic Kingdom wird eher die Freude am Besuch verderben, weil kein Platz für Spontanität ist. Und es sind oft die ungeplanten Momente, die im Gedächtnis bleiben. Finden Sie ein Mittelmaß, suchen Sie den besten Tag für den Besuch aus, schauen Sie sich die Menüs der Restaurants vorab online an und suchen ein paar Favoriten heraus, und planen Sie zumindest generell die Reihenfolge der Attraktionen, weil das Zeit spart und die Füße schont, wenn Sie nicht ständig quer durch den Park laufen müssen. 

Leider ist der Besuch ein teurer Spaß – der Tagespreis für das Magic Kingdom wurde im Juni 2013 auf $95 + tax erhöht; die anderen Disney-Parks kosten jeweils $90 + tax. Wer länger bleibt, kann etwas „sparen“  und zahlt z.B. für fünf Tage „nur“ noch etwa $60 pro Tag. Ist es das wert? Kommt darauf an. Nicht jeder ist ein Fan der Maus, sondern findet den ganzen Disney-Kram kitschig und kommerziell. Nicht jeder fühlt sich unter Menschenmassen wohl. Nicht jeder fährt auf Achterbahnen ab, sondern sucht eher ruhige Unterhaltung.  Aber – und das ist ein großes Aber – Disney World ist mehr als Mickey Maus, Massentourismus und Big Thunder Mountain. Es ist eine Welt für sich, einmalig, bis ins Detail durchkonzipiert, und – dürfen wir es sagen? – in der Tat ein bisschen magisch.

Offizielle Webseite: www.disneyworld.com

Riesiges Internetforum: www.disboards.com

Speisekarten: www.allears.net

Sonderangebote: www.mousesavers.com

Planung: www.touringplans.com

Planung mit Humor: www.easywdw.com    

(Juni 2013)

 


Eine Oase der Ruhe: Marie Selby Botanical Gardens

Florida – der Name allein erweckt schon das Bild einer blühenden Oase, einem Land mit tropischen Blumen, wo auch im Winter alles grünt und viele Pflanzen wild wachsen, die in Europa als Zimmerpflanzen ihr Dasein fristen. Wer die Themenparks und Outlet Malls abgeklappert hat und am Strand genug Muscheln gesammelt hat, wer ein bisschen Stille sucht und Natur mag, der wird im botanischen Garten in Sarasota eine Oase der Ruhe finden.

Etwa 90 Autominuten nördlich von Cape Coral gelegen bietet der Marie Selby Botanical Gardens ein ideales Ziel für einen Tagesausflug. Der Garten war ursprünglich der Privatgarten des Industriellen William Selby und seiner Frau Marie, beide große Naturliebhaber, und öffnete 1975 als botanischer Garten seine Pforten. Der herrliche alte Baumbestand, die Gewächshäuser mit der riesigen Orchideensammlung, die malerische Lage an der Bucht, all dies macht den Garten zu einem sehenswerten Stück Florida.

Besonders einladend ist das Gartencafé, das sogar eine kleine Leseecke beinhaltet. Auf den Regalen sind natürlich botanische Werke zu finden. Genießen Sie eine Tasse Kaffee unter den majestätischen Bäumen mit dem sanft im Wind wehenden Louisianamoos und lassen Sie die Welt eine Zeitlang einfach still stehen.

Marie Selby Botanical Gardens
811 South Palm Avenue
Sarasota, FL 34236
941-366-5731
www.selby.org

Geöffnet täglich 10:00 – 17:00 Uhr (außer am 25. 12.)

(Mai 2013)


Erfindergeist erleben: Die Winterresidenz von Thomas Alva Edison in Fort Myers

Egal wie lange Sie sich in Südwest-Florida aufhalten, ein Besuch der Winterresidenz von Thomas Alva Edison sollte zu Ihrem Programm gehören. Der geniale Erfinder, der während seines Lebens über 1000 Patente anmeldete, besuchte 1885 zum ersten Mal Fort Myers. Ihm gefiel die Stadt so gut, dass er ein Grundstück am McGregor Blvd. entlang des Caloosahatchee River erwarb und wenig später dort seine Winterresidenz „Seminole Lodge“ errichten ließ. 1916 kaufte sein Freund Henry Ford das Nachbarhaus „The Mangoes“. Heuzutage sind beide Residenzen zu einem sehenswerten Museum zusammengeschlossen, den Edison & Ford Winter Estates.

Es ist faszinierend, auf den Spuren der beiden berühmten Männer zu wandeln. Neben den Wohnhäusern kann man den wunderschönen botanischen Garten, den Swimmingpool, die Garage mit mehreren Model-T Autos und das Labor zu besichtigen – komplett mit der Einrichtung von 1928! Hier spürt man förmlich den Erfindergeist. Zum Museum gehört auch eine umfangreiche Ausstellung über Edisons Erfindungen, zwei Cafes und natürlich ein Museumsladen. Vor dessen Eingang ragt ein riesiger Banyanbaum in die Höhe und Breite. Der Baum allein ist schon fast den Besuch wert.

Wenn Sie Florida zur Weihnachtszeit besuchen, lohnt sich eine Tour der Edison & Ford Winter Estates ganz besonders. Beide Häuser und der Garten können an den „Holiday Nights“ nach Einbruch der Dunkelheit mit einem Sonderticket besichtig werden. Alles ist festlich geschmückt, mit zahlreichen Weihnachtsbäumen, funkelnden Lichterketten und weihnachtlichem Dekor. Ein magisches Erlebnis, das Sie definitiv in Weihnachtsstimmung versetzen wird.

2350 McGregor Blvd, Fort Myers

Geöffnet täglich von 9:00 bis 17:30 Uhr

www.edisonfordwinterestates.org

(Dez 2012)


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